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Gemeinde in BeWeGung

Workshop zu einer neuen Art von „Gemeindemission"


GiB-Logo.jpg„Ich höre öfter vor Ort, dass die Gemeinde doch schon längst in Bewegung sei. Bei näherer Betrachtung ist es jedoch eher ‚Gemeinde in Betriebsamkeit'." So umschrieb ein Teilnehmer des Workshops seine Erfahrungen in so mancher Gemeinde. Dass Seelsorgeeinheiten auch im gegenwärtigen Umbruch Orte lebendigen Glaubens sind, ist das Anliegen von „Gemeinde in BeWeGung" (GiB). Am 23.11.2012 stellte die Vallendarer Projektstelle „Wege erwachsenen Glaubens" das Konzept dieser neuen Art von „Gemeindemission" auf einem Workshop vor, zu dem ca. 30 Haupt- und Ehrenamtliche gekommen waren und der von Susanne Tepel, der neuen Mitarbeiterin der Projektstelle, sehr lebendig moderiert wurde.

GiB-Workshop1.jpgGespannt verfolgten die Teilnehmer zunächst die Präsentation des Konzeptes durch P. Hubert Lenz SAC und Frau Vera Kessler. Schnell wurde deutlich, dass es nicht nur um Glaubenskurse oder Glaubenswege ging, sondern um ein Gesamtkonzept, eine neue Art von Gemeindeexerzitien. Aufgezeigt wurde ein spirituell inspirierter pastoraler Weg für Gemeinden, der angeregt durch die langjährigen Erfahrungen der Vallendarer Glaubenskursarbeit, nicht nur Einzelne und Gruppen, sondern auch die Gemeindepastoral selbst in den Blick nehmen möchte. „Mit GiB wollen wir keine neuen Strukturen aufbauen, sondern Gemeinden unterstützen, die zukunftsorientiert auf die veränderte pastorale Situation reagieren wollen und denen eine nachhaltige Glaubensförderung Erwachsener ein wichtiges Anliegen ist", erklärte P. Lenz, der Leiter der Projektstelle.

Herzstück des Konzeptes ist eine geistliche Intensivzeit der Seelsorgeeinheit, mit Impulsen, Zeiten persönlicher Besinnung, Gruppengesprächen und einer Predigtreihe. Diese Intensivzeit wird in mehreren Schritten vorbereitet. Den Anfang bildet eine Phase der Information, Motivation und Sensibilisierung der gesamten Seelsorgeeinheit, an deren Ende die Entscheidung steht, ob und wie GiB weitergeführt werden soll. Danach gilt es, nicht nur die Intensivzeit, sondern auch die Zeit danacGiB-Workshop2.jpgh vorzubereiten. Unterstützt von einem Team der Projektstelle, werden in dieser Phase für die Pastoral vor Ort Weichen gestellt und Prioritäten gesetzt. Darüber hinaus werden Personen aus den Gemeinden für die konkrete Mitarbeit bei GiB geschult.

Sich auf das vorgestellte Konzept einzulassen, ist zweifellos eine Herausforderung. Doch – so P. Lenz - ein Blick auf Petrus, der auf den Ruf Jesu hin aus dem Boot ausstieg, könne Mut machen, im Vertrauen auf Jesu Wort solch einen pastoralen Aufbruch zu wagen. Die Frage sei nicht, wie es mit unserer Kirche weitergehe, sondern: „Wie geht Er, unser Gott, mit seinem Volk weiter?" (Paul Zulehner) „Wenn Gott es ist, der uns ruft, dürfen wir Schritte in die Zukunft wagen", schloss Frau Kessler die Präsentation.

Beim anschließenden Austausch über das Gehörte bildeten sich schnell 4 Themenschwerpunkte heraus: GiB-Workshop5.jpgdie Verbindung von strukturellen und geistlichen Prozessen, das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen, konkrete Möglichkeiten der Glaubensförderung Erwachsener sowie Fragen zur Flexibilität des Konzeptes und dessen Anpassung an die konkrete Gemeindesituation.

Am Nachmittag waren die Teilnehmer eingeladen, sich in das Jahr 2015 zu versetzen und anhand der zuvor gesammelten Themen ihre bis dahin gemachten Erfahrungen mit GiB darzustellen, eine Aufgabe, die mit viel Engagement und Phantasie angepackt wurde. Die anschließende Präsentation benannte deutlich die Herausforderungen und Chancen von GiB. Zum Abschluss des Tages waren nicht alle Fragen geklärt. Doch waren sich die Teilnehmer einig, dass GiB ein vieGiB-Workshop4.jpglversprechendes Konzept sei – mit viel Ermutigung, sich darauf einzulassen.

„Allein können wir das nicht", sagte P. Lenz, „aber erste Rückmeldungen stimmen uns zuversichtlich, weitere Mitarbeiter zu finden."

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Interesse an GiB oder auch an der Mitarbeit haben - sei es konzeptioneller Art oder projektbezogen - setzen Sie sich mit der Projektstelle „Wege erwachsenen Glaubens" in Verbindung.

Weitere Infos zum Projekt und Konzept sowie Kontaktdaten unter: www.weg-vallendar.de/gib



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