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Glaubenszeugnisse und Erfahrungen


Ich hätte mich am liebsten auf dem Absatz umgedreht

Eine sehr gute Bekannte von mir trat 1993 in die katholische Kirche ein. Zu diesem Fest, das im Rahmen des Glaubenskurses stattfand, lud sie mich ein. Der Gottesdienst sprach mich sehr an, vor allem wegen der etwas anderen Lieder.

Einige Zeit später drückte mir diese Bekannte ein Prospekt vom nächsten Glaubenskurs in die Hand und erzählte mir davon. Ich ging also zum ersten Abend und hatte die Vorstellung, dort mehr über Bibeltexte zu erfahren. Mit Verspätung (die ich schon ankündigte) traf ich ein und als ich die Tür öffnete, kam eine Mitarbeiterin auf mich zu und meinte: “Wir haben Dir in der ersten Reihe einen Platz freigehalten“. In diesem Augenblick hätte ich mich am liebsten auf dem Absatz umgedreht und wäre gegangen. Erstens war diese Mitarbeiterin eine ehemalige Lehrerin von mir - und zweitens ich sollte in die erste Reihe, wo ich doch von meinem inneren Gefühl her immer meinte, dass mein Platz doch in der letzten Reihe sei.

Neben vielen Informationen erzählten an dem Abend auch mehrere Personen von sich und ihren guten Erfahrungen mit dem Glaubenskurs. Ich hörte gespannt zu und das, was sie sagten, berührte mich, aber in mir wuchs zugleich auch das Gefühl: „da, wo die sind, werde ich nie hinkommen“. Während der kommenden Abende erkannte ich immer mehr, dass ich keine hoch geistvolle oder gar wissenschaftliche Bibelauslegung präsentiert bekomme, sondern, dass es (auch in der Bibel) um mich ganz persönlich und um die Beziehung zwischen Gott und mir geht. Das aber hieß, dass ich mich persönlich einbringen müsste – etwas, was ich eigentlich zunächst überhaupt nicht wollte. In mir kam immer wieder der Gedanke einfach aufzuhören, was ich dann doch nicht tat, denn der Glaubenskurs hatte in mir etwas angerührt und angesprochen, was ganz tief vergraben war: Der Kurs hatte damals meine verschüttete Sehnsucht bejaht zu werden und mich bejahen zu lassen, wachgerufen; diese Sehnsucht hatte mich wohl auch zum Kurs gezogen.

Im Laufe der Zeit wuchs mehr und mehr der Wunsch in mir, dass Gottes Liebe und sein JA zu mir einen Platz in meinem Leben bekommen soll. Dieser Wunsch half mir meine innere Schutz-Mauer stückweise einzureißen und mich noch einmal auf den nächsten und auf weitere Glaubenskurse einzulassen. Ich bin heute noch dabei und hab es nie bereut.

Manuela Helbig, Vallendar

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