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Glaubenszeugnisse und Erfahrungen


Ich bin doch schon genug katholisch ...

Was? – Woche für Woche soll ich nach Vallendar in so einen „Glaubenskurs“ gehen? – Ich dachte, da ist meine Frau mal wieder über das Ziel hinausgeschossen. Da brachte sie von irgendwo einen Zettel mit, auf dem in etwa stand: „Persönlichen Zugang zum Glauben und Beten finden“ und ähnliches...

Wozu das? Ich bin doch schon genug katholisch und auch lange im Pfarrgemeinderat und als Lektor tätig. Und die Bibel kenne ich auch genug – für mich reicht es jedenfalls. Was soll das alles?
Aber alles half nichts, ich ging mit zum Glaubenskurs.

Die Überraschung für mich war die lockere Atmosphäre, in der dort die Mitarbeiter miteinander und mit uns umgingen. Kein biestiger oder entrückter Ausdruck auf ihren Gesichtern. Den hatte eher ich.
Der Einführungsabend verlief anders als ich es mir vorgestellt hatte. Es ging nicht um Pflichten, Amtsverständnis, bürokratische Glaubenszwänge – nein es ging ganz alleine um mich und um meinen Glauben.
Da stand ich und wusste nicht, wie mir geschah. Ich war angesprochen, ich mit all meiner inneren Zerrissenheit. So hatte ich Glauben noch nicht gesehen. Ich konnte mich selbst mit meinem Leben darin erkennen und wiederfinden.
Und ich konnte erkennen, dass nicht ein vorgeformter Weg zu Gott führt, sondern dass Gott sich zu mir aufmacht – dass Er mich sucht und ruft – dass Er in meinem Leben wirklich gegenwärtig ist.
Heute weiß ich, das war erst ein Anfang, ein Anfang zum Neubeginn in meinem Glauben.
Was neu geworden ist? Heute lasse ich Dinge, die mich früher mit Angst und Bangen erfüllt haben, an mich herantreten. Nicht, dass alles plötzlich ganz einfach ist, jedoch in schweren und auch schrecklichen Stunden, wie zum Beispiel in der Zeit der schweren Erkrankung meiner Frau und auch bei mir selbst, war in mir die Gewissheit: Ich habe wirklich einen ganz persönlichen Beistand. Einen, der mich nicht verlässt – egal wie hart und auch schicksalhaft mein Weg war und ist.
Es sind inzwischen viele Jahre vergangen – doch das Öffnen meiner Augen für diese wunderbare Führung durch Gott ist das Beste, was mir widerfahren konnte.

Klaus Geißler, Bendorf

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