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Glaubenszeugnisse und Erfahrungen


Und Du, Gott, willst mich lieben?.....

Als ich im Oktober 2006 am Kompaktkurs in Vallendar teilnahm, wollte ich den Glaubenskurs „Das Feuer neu entfachen“ kennen lernen, um ihn später in der Gemeinde eigenständig durchzuführen. Bereits beim 2. Vortrag, in dem gesagt wurde „...Gott liebt dich,...weil du es bist...- stand ich mitten im Geschehen und fühlte mich persönlich angesprochen. Ich sollte Gott etwas wert sein und mehr noch, ER sollte mich lieben und noch dazu bedingungslos!? Unmöglich! Wenn das so wäre, würde ER mir nicht diese Krankheit (MS) zumuten.

Und es kam, als es um das Evangelium mit der Fußwaschung ging, noch besser...: ER beugt sich auch zu mir hinab, um mir die Füße zu waschen! – Wie gut konnte ich diesen Petrus verstehen, sprach dieser mir doch geradezu aus der Seele! Nicht nur, dass ich mich nicht wert fühlte, dass Jesus sich zu mir hinabbeugt und mir die Füße wäscht, nein, ich war auch noch ziemlich sauer auf IHN, klang doch SEIN Liebesangebot, „kombiniert“ mit dieser MS, wie ein Hohn in meinen Ohren!...

Vor einiger Zeit stand bei einer Schulung die eigene Lebensgeschichte im Mittelpunkt. Nach anfänglichen Widerständen malte ich sie doch auf, aus der Not heraus mit Bleistift (grau-weiß), weil dieser sich gut führen ließ. Eine Teilnehmerin stellte ihre Lebensgeschichte in bunten Farben dar und vor, und ich dachte wehmütig: „Lieber Gott, warum kann ich nicht eine solche Geschichte haben?!“ Dann war es daran, dass ich meine Lebensgeschichte vorstellte – es war wie ein Kontrastprogramm..., entsprach aber der Realität, denn es war einfach so viel Trauer und so viel Schmerz in mir...

Am gleichen Abend legten wir unsere Lebensgeschichten in einem Gottesdienst vor den Altar und brachten sie so sinnbildlich und im Gebet vor Gott. Danach öffneten sich Schleusentore und es schien, als weinte ich alle Trauer und allen Schmerz aus mir heraus. Am nächsten Morgen hatte sich etwas Grundlegendes in mir verändert...: Ich empfand unendlich viel Dankbarkeit für mein Leben: Gott hatte mich an vielen Stellen meines Lebens gerufen, aber ich hatte IHN nicht beachtet!

Doch ER blieb dran, ER ging mir nach bis ich bereit war, IHN zu hören. Ich war IHM wichtig! Immer wieder hatte ER mir wertvolle und tiefe Begegnungen mit Menschen und mit sich selbst geschenkt, gerade auch in den tiefsten Tiefen, was ich ohne die Krankheit so sicherlich nicht erfahren hätte. Und mir wurde bewusst, ich würde nicht eine von diesen Erfahrungen missen wollen, am wenigsten meine inzwischen intensive Beziehung zu Gott.

So möchte ich diesen Glaubens-Weg mit und trotz MS weitergehen..., denn gibt es einen größeren Liebesbeweis?!

Heike Keuser, Monreal

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