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Glaubenszeugnisse und Erfahrungen


Von Gottes Gegenwart berührt

Beim Abschluss des Glaubenskurses wird eingeladen, sich persönlich segnen zu lassen. Ich wollte der Einladung folgen, aber es dauerte eine Zeit, bis ich den Mut gefasst hatte. Ich habe durch diese Erfahrung einen ganz neuen Zugang zum persönlichen Segnen erhalten. Bei der Verabschiedung unseres Kaplans und unserer Gemeindereferentin habe ich das umgesetzt:

In unserer kleinen ländlichen Gemeinde hatten wir zu beiden ein vertrautes Verhältnis entwickelt. Der Abschied fiel auf beiden Seiten schwer. Beim letzten Gottesdienst hatte ich als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates die Aufgabe, ein Dankwort zu sprechen. An dessen Ende sagte ich, dass bereits im Alten Testament berichtet wird, dass Verabschiedungen mit einem Segensgebet verbunden werden. Und so lud ich beide ein, sich von mir – stellvertretend für die Gemeinde – segnen zu lassen. Ich legte meine Hände auf ihre Schultern und sprach u.a.:

Gott sagt :
Du bist wertvoll für mich
und ich habe dich lieb .
So geh durch alle Tage
getragen in der Liebe des Herrn .
So bitte ich Gott, dass er euch segne,
Gott, den Vater, den Sohn und den
Heiligen Geist. Amen.

Die anwesende Gemeinde spürte, dass beide tief ergriffen waren und die Reaktionen nach dem Gottesdienst zeigten, dass dieser Segen auch vielen Mitfeiernden unter die Haut ging (auch die nicht zu den ständigen Kirchgängern gehören). Gottes Gegenwart und Zuwendung wurde nicht nur für die beiden spürbar. Auch viele Mitfeiernde bekundeten, dass Gott ihr Herz berührt habe.

Ich selbst wurde durch dieses Segnen sehr beschenkt und meine erste Erfahrung beim Glaubenskurs kam mir in den Sinn: Meine Segensbitte kam damals aus dem Innersten meines verwundeten Herzens. Es fiel mir nicht leicht, die Bitte mit fester Stimme vorzutragen. Dann kam eine Mitarbeiterin zu mir und legte ihre Hände auf meine Schultern. Andere Kursteilnehmer stärkten mir den Rücken, indem sie mir von hinten eine Hand auf die Schulter legten. Es tat gut sie zu spüren. Und dann sprach die Mitarbeiterin leise ein sehr persönliches Segensgebet. Mein Herz saugte die Worte auf und wurde ganz ergriffen. Es war ein Augenblick voll Glück und Wonne. In diesem Augenblick begriff ich mit meinem Herzen, dass ich mit meinem Leben von Gott geliebt und angenommen bin, auch mit meinen Fehlern und Schwächen. Eine Erfahrung, für die ich bis heute dankbar bin und die ich in dem Abschiedsgottesdienst ein wenig an meine Heimatgemeinde weitergeben konnte.

Herbert Bruns, Schenkelberg

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