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Glaubenszeugnisse und Erfahrungen


Aussichtslos – doch was ich dann erlebte, bringt mich immer wieder zum Staunen

Leberzirrhose im Endstadium lautete die Diagnose, die bei meinem Mann Anfang 2007 gestellt wurde. Nach dem ersten Schock über dieses niederschmetternde Ergebnis war mir schnell klar: "Gott ist jetzt die einzige Hoffnung, für ihn ist nichts unmöglich." Der Glaube an die Wirkung der Sakramente und des Gebetes, vor allem auch die Gebete mir verbundener Menschen haben mich gestärkt, mein Vertrauen ganz in die Hände Gottes zu legen und jeden Tag mit der Zuversicht auf seine Hilfe zu leben.

Mein Mann ist seit 26 Jahren chronisch krank. Er leidet unter Morbus Crohn – das ist eine chronische Darmentzündung, die in Schüben verläuft – und ist in diesen Jahren insgesamt 26 Mal operiert worden. Bei der 1. oder 2. Operation ist er durch eine der vielen Bluttransfusionen mit Hepatitis C infiziert worden. 2006 hatte er einen schlimmen Hepatitisschub.

Nach einer Fehldiagnose in einem anderen Krankenhaus bekamen wir Mitte Januar 2007 in der Uniklinik Homburg das Ergebnis: Leberzirrhose im Endstadium, er ist nur noch durch eine Transplantation zu retten und er kann nur auf die Warteliste aufgenommen werden, wenn der Dickdarm vollständig entfernt wird, da der gesamte Bauchraum voller Fisteln war. Am 28.02.07 wurde ihm schließlich der Dickdarm entfernt, er bekam einen Anus Praeter. Es war eine sehr schwere Operation mit hohem Blutverlust. Mein Mann hing am Beatmungsschlauch und wurde im künstlichen Koma gehalten. Die Leberfunktion wurde immer schlechter, mit jedem Tag auch die Niere. Auf meine Bitte hin spendete ihm der Krankenhauspfarrer die Krankensalbung. Schließlich kam es am 07.03.07 zu einem völligen Leber- und Nierenversagen. Die Ärzte bereiteten mich schonend darauf vor, dass mein Mann nicht überleben wird, eine Transplantation schon gar nicht. Außerdem sei ein gutes Organ, das er bräuchte, sowieso nicht so schnell zu bekommen.
Dennoch: mein Mann hatte am 11.03.07 eine Lebertransplantation, er hat sie überlebt. Herz und Kreislauf waren sehr schwach, er brauchte starke Kreislauf unterstützende Mittel. Die Niere arbeitete nicht, er hing an der Dialyse und am Beatmungsschlauch. Es bestand ständig Lebensgefahr, die Ärzte konnten keine Prognose abgeben.
Dieses „In der Luft hängen und hoffen“ war das Schlimmste für mich, obwohl ich immer das Gefühl hatte, dass Gott uns hilft. Ich sagte auch immer, als die Ärzte keine Hoffnung mehr hatten: „Wir warten mal ab, es wird so viel gebetet, für Gott ist nichts unmöglich.“
Am 16.03.07 brachte ich - nach Rücksprache mit dem zuständigen Pfarrer – mit einem Freund die Hl. Kommunion zu meinem Mann in die Intensivstation und wir beteten ganz innig für ihn um Heilung. Am nächsten Tag, als ich in die Intensivstation kam, war das Dialysegerät weg. Ich sagte zur Oberärztin: „Das Dialysegerät ist ja weg“ (vorher war gar nicht daran zu denken). Sie entgegnete mir: „Die Niere arbeitet wieder, wir versuchen es mal, aber ich glaube, er braucht es nicht mehr“.
Er brauchte es bis heute nicht mehr. Außerdem sagte sie zu mir: „Die Kreislauf unterstützenden Mittel konnten wir auch um 2/3 reduzieren. Die Atmung ist auch viel besser geworden, so dass wir Ihren Mann langsam wach werden lassen und gleich den Beatmungsschlauch ziehen.“ Ich war sprachlos. Alles am Tag danach, als wir Jesus zu ihm gebracht haben.

Es folgte noch ein langer Leidensweg, mein Mann ist erst Ende Januar diesen Jahres aus der Uniklinik entlassen worden, er muss alle 6 Wochen dorthin zur Kontrolle. Bis jetzt ist alles in Ordnung und er hat schon 10 kg zugenommen.
Ich glaube fest daran, dass diese spektakuläre Besserung bei meinem Mann auf das Sakrament der Eucharistie zurückzuführen ist. Aber auch die Krankensalbung, die er in der ganzen Zeit mehrmals empfangen hat, hatte immer eine stärkende und heilende Wirkung. Ich kann nur dazu ermutigen, die Sakramente der Kirche zu nutzen, sie sind ein Geschenk Gottes an uns.
Ganz herzlich möchte ich auch den vielen Betern danken, die uns in der schweren Zeit unterstützt haben, die Kraft ihrer Gebete haben uns sehr geholfen, das Ganze durchzustehen.

Dorothee Drewitz, Ensdorf

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