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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Mittwoch · 13. Dezember 2017

Der HERR gibt dem Müden Kraft
und Stärke genug dem Unvermögenden.

Jesaja 40,29

Odilia Odilia (um 660–720), Tochter des elsässischen Alemannenherzogs, kam blind auf die Welt und sollte auf Geheiß ihres grausamen Vaters getötet werden, wurde jedoch von der Mutter gerettet. Bei der Taufe im Kloster empfing das Kind das Augenlicht – ein starkes Bild dafür, dass der Glaube sehend macht. Odilia gründete die Klöster Hohenberg und Niedermünster am Fuß des Odilienberges. An ihrem Todestag ließ sich Odilia die Kommunion unter beiderlei Gestalten als Wegzehrung bringen und nahm selbst die eucharistischen Gaben – eine liturgiegeschichtlich interessante Notiz. Sie ist die Patronin des Elsass.
L: Jes 35, 1–4a.5–6.10; E: Lk 11, 33–36

Luzia Im Mittelalter gehörte Luzia zu den beliebtesten Heiligen. Ihre Existenz ist historisch sicher bezeugt, dennoch ranken sich um sie viele Legenden. Luzia kam in Syrakus auf Sizilien zur Welt. Sie weihte sich dem jungfräulichen Leben und verschenkte ihr Vermögen an die Armen. In der Diokletianischen Verfolgung um 300 starb sie als Märtyrerin. Der Luziatag ist besonders in Italien und Skandinavien durch religiöses Brauchtum ausgezeichnet. Das italienische Volkslied Santa Lucia erinnert an die Heilige. Das Symbol des Lichtes in Anspielung auf ihren Namen (lat. lux = Licht – Luzia) spielt im Advent eine große Rolle. In Nordeuropa gibt es die Luzienbraut, die auf ihrem Kopf einen Kranz mit brennenden Kerzen trägt.
L: 2 Kor 10, 17 – 11, 2; E: Mt 25, 1–13

Christian Fürchtegott Gellert Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769) war Professor für Dichtkunst, Beredsamkeit und Moral. 1757 erschienen seine »Geistlichen Oden und Lieder«, die bis heute Beachtung finden. Aus seiner Feder stammen: »Dies ist der Tag, den Gott gemacht« (EG 42); »Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken« (EG 91); »Jesus lebt, mit ihm auch ich« (EG 115); »So jemand spricht« (EG 412).

Lichterfest (Chanukka) Heute beginnt in der jüdischen Gemeinde das achttägige Tempelweihfest. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die syrische Herrschaft und die im Jahr 165 v. Chr. erfolgte Wiederaufnahme des Tempeldienstes in Jerusalem. Nach der Überlieferung fand man in dem von den Syrern entweihten Tempel nur einen einzigen unversehrten Ölkrug, dessen Inhalt – eigentlich hätte er nur einen Tag lang für den siebenarmigen Tempelleuchter gereicht – durch ein Wunder für acht Tage genügt habe, sodass inzwischen neues Öl hergestellt werden konnte. Zur Erinnerung an dieses freudige Ereignis werden nach Einbruch der Dunkelheit Lichter angezündet: am ersten Abend ein Licht, am zweiten zwei Lichter, bis dann am achten Tag alle Lichter brennen.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Du Gott des Lichts, dem Vater gleich,
du Licht, dem unser Licht entspringt,
du ew’ger Tag: hör unser Flehn,
das aus der Nacht zum Himmel dringt.

Entreiße uns der Finsternis
und aller Angst der Erdenmacht,
streif ab von uns die Müdigkeit,
die uns zum Guten träge macht.

Du, Christus, bist das Licht der Welt,
der Gott, dem gläubig wir vertraun,
auf den im Dunkel dieser Zeit
wir alle unsre Hoffnung baun.

Aus ganzem Herzen preisen wir
dich, Christus, Herr der Herrlichkeit,
der mit dem Vater und dem Geist
uns liebt in alle Ewigkeit. Amen.
Nach »Consors paterni luminis« (7.–8. Jh.), Stundenbuch

PSALM 65

Verse 2–6

Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, *
dir erfüllt man Gelübde.
Du erhörst die Gebete. *
Alle Menschen kommen zu dir unter der Last ihrer Sünden.
Unsere Schuld ist zu groß für uns, *
du wirst sie vergeben.
Wohl denen, die du erwählst und in deine Nähe holst, *
die in den Vorhöfen deines Heiligtums wohnen.
Wir wollen uns am Gut deines Hauses sättigen, *
am Gut deines Tempels.
Du vollbringst erstaunliche Taten, *
erhörst uns in Treue, du Gott unsres Heiles,
du Zuversicht aller Enden der Erde *
und der fernsten Gestade.
PSALM-GEBET Allmächtiger Gott, du hast in Jesus Christus erstaunliche Taten an uns vollbracht. Nimm die Last unserer Sünden von uns und rufe uns zu dir.

Lesung

Matthäus 11,28

In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Bitten

Jesus Christus, bei dir finden wir den Frieden, den wir ersehnen. Wir bitten dich:
A: Jesus, komm und segne uns!
¬ Gib uns die Kraft, unsere Freude mit anderen zu teilen.
¬ Sei du unser Licht und Halt in den dunklen Stunden dieses Tages.
¬ Gib uns die Gnade, deinen Frieden zu verkosten.

Vaterunser

Voll Vertrauen rufen wir zum Schöpfer: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr, segne uns und behüte uns auf unseren Wegen.
Segne uns und leite uns an zu guten Werken.
Segne uns und lass alles, was wir heute beginnen,
gute Frucht für die Schwestern und Brüder tragen. Amen.

Ora et labora

Man muss lernen, allein zu sein, immer wenn uns das Leben eine Pause gönnt. Welche Freude zu wissen, dass wir unsere Augen zu Deinem Angesicht erheben können, ganz allein, während die Suppe langsam aufkocht.

Madeleine Delbrêl (1904–1964; französische Schriftstellerin und katholische Mystikerin)

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Barmherziger Gott, dein Wort ebne uns den Weg zu dir.

Lesung

Jesaja 40,25–31

Mit wem wollt ihr mich vergleichen? Wem sollte ich ähnlich sein?, spricht der Heilige. Hebt eure Augen in die Höhe und seht: Wer hat die Sterne dort oben erschaffen? Er ist es, der ihr Heer täglich zählt und heraufführt, der sie alle beim Namen ruft. Vor dem Allgewaltigen und Mächtigen wagt keiner zu fehlen.
Jakob, warum sagst du, Israel, warum sprichst du: Mein Weg ist dem Herrn verborgen, meinem Gott entgeht mein Recht? Weißt du es nicht, hörst du es nicht? Der Herr ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf. Er wird nicht müde und matt, unergründlich ist seine Einsicht. Er gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen verleiht er große Stärke.
Die Jungen werden müde und matt, junge Männer stolpern und stürzen. Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.

Impuls

Wir wissen es, doch ist es uns oft wenig bewusst: Alles, was wir von Gott sagen können, ist zu wenig gesagt. Alle Bilder, die wir haben, sind zu klein. Er mag in unseren Worten und Bildern sein, aber er geht jedes Mal weit darüber hinaus. Der lebendige Gott, der mit uns in Beziehung sein will, mit dem wir in Beziehung sein dürfen, ist erfahrbar – aber fassbar und ganz begreifbar ist er nie.
Ein Text wie die heutige Lesung mit den Bildern vom Kosmos schaffenden Gott, dem nimmermüden Gott, der den Müden und kraftlosen im Blick hat und nicht verlässt in seiner Güte, schult das Gespür dafür. Gleichzeitig ermutigt er dazu, mich vom Vertrauen auf Gott beflügeln und stärken zu lassen.

Evangelium

Matthäus 11,28–30

In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

Impuls

Im 11. Kapitel des Evangeliums nach Matthäus, dessen letzte Verse wir heute lesen, zieht Jesus ein Resümee über die bisherige Wirkung seiner Verkündigung bei den Menschen seiner Umwelt. Man kann sehen, das ist ziemlich durchwachsen, kein voller Erfolg trotz hohem Engagement. In den beiden kommenden Tagen werden wir mehr davon lesen. In diesem Zusammenhang stehen die heutigen Worte.
Jörg Zink übersetzt den ersten Vers so: Kommt her zu mir, die ihr müde seid und ermattet von übermäßiger Last. Aufatmen sollt ihr und frei sein.
Die Erfahrungen von Belastungen und Erschöpfung kennen auch wir zur Genüge. Jesus verspricht uns nun nicht ein Leben frei von Lasten, sondern dass wir bei ihm, trotz der Lasten, aufatmen können und Ruhe finden. Wie kann das gehen? Er sagt: Lernt von mir, seht, wie ich mit der Last lebe.
Bei Jesus ist die Realität der Last aber nicht das Zentrum seines Lebens. Das Zentrale ist ihm die Verbundenheit mit dem Vater, die ihn erfüllt und bewegt. Aus ihr heraus weiß er sich gesendet. Dieser Sendung unterwirft er sich ganz, sie ist sein Joch.
Wenn wir sein Angebot, Ruhe zu finden, annehmen wollen, müssen wir ihm mehr als nur unser Herz ausschütten, um uns zu erleichtern. Er sagt: Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir. Seine Nähe und seine Demut machen mir Mut, das zu wagen, auch wenn meine Belastungen nicht weggenommen werden. Sein Zutrauen und Angebot stärken mein Vertrauen. Mein Aufatmen, meine Freiheit ist es, tiefergehend als alle Last, ihn im Blick zu halten, der mich im Blick hat.

Gebet

Gott, deine Einladung, zu Jesus zu kommen, gilt auch heute: bei ihm Ruhe zu finden in den Belastungen des Lebens, bei ihm zu lernen, mit dem, was schwer ist, umzugehen. Mitten in der Geschäftigkeit dieser Tage vertrauen wir ihm. Seine Nähe und Lebensart ist uns die Mitte in allen Bereichen unseres Lebens. Wir preisen dich. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

Seht, die Sonne rüstet sich zum Untergang,
lässt Berge, Felder und Meer zurück,
jedoch schon im Scheiden führt neu sie herauf
die Verheißung des morgigen Lichtes.

Die Sterblichen sind der Bewunderung voll,
wie du, fürsorglicher Schöpfer des Alls,
die Gesetze und den Wechsel der Zeiten
dem Licht und dem Schatten gegeben hast.

Und während die Finsternis nun den Himmel
gänzlich verhüllt in Stille und Schweigen,
ermattet auch unsre Kraft für die Arbeit –
es wird die ersehnte Ruhe gesucht.

Wir, die wir reich sind an Glaube und Hoffnung,
wir werden zutiefst beseligt vom Licht
deines Wortes, das uns von Ewigkeit her
der Abglanz des Vaters in Herrlichkeit ist.

Es ist jene Sonne, die nie gekannt hat
Aufgang am Morgen und Sinken zur Nacht,
die Erde frohlockt im Glanz ihres Lichtes,
ihr huldigt der Himmel in Ewigkeit.

So lass uns dereinst auf ewig genießen
die Fülle des heiter-strahlenden Lichts,
mit dem Sohn und dem lebenspendenden Geist
dir immerfort singen das neue Lied. Amen.
Nach „Sol, ecce, lentus occidens“; zeitgenössisch

PSALM 145

Verse 1–7

Ich will dich rühmen, mein Gott und König, *
und deinen Namen preisen immer und ewig;
ich will dich preisen Tag für Tag *
und deinen Namen loben immer und ewig.
Groß ist der Herr und hoch zu loben, *
seine Größe ist unerforschlich.
Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner
Werke *
und erzähle von deinen gewaltigen Taten.
Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden; *
ich will deine Wunder besingen.
Sie sollen sprechen von der Gewalt deiner erschreckenden
Taten; *
ich will von deinen großen Taten berichten.
Sie sollen die Erinnerung an deine große Güte wecken *
und über deine Gerechtigkeit jubeln.
PSALM-GEBET Allmächtiger Gott, du bist groß und unerforschlich. Lass uns deine Güte und deine großen Taten erfahren, damit wir bereit werden, dich zu loben.

LESUNG

Jesaja 40,28b–29

Der Herr ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf. Er wird nicht müde und matt, unergründlich ist seine Einsicht. Er gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen verleiht er große Stärke.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

Fürbitten

Gott, der liebevoll auf sein Volk schaut, rufen wir an:
A: Guter Gott, erbarme dich!
¬ Gib deiner Kirche die Kraft, dem Frieden und der Gerechtigkeit zu dienen.
¬ Segne die Familien und alle Kinder, die am heutigen Tag geboren werden.
¬ Berufe auch heute Menschen zu prophetischem Dienst.
¬ Schenke unserer vielfach bedrohten Welt deinen Frieden.

Vaterunser

Der Geist Christi hilft uns, wenn wir zu Gott rufen. Im Vertrauen auf sein Wirken beten wir: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr und Gott,
segne uns mit erwartungsvoller Sehnsucht in diesem Advent.
Lass unsere Hoffnung durch deinen Segen neu erstarken.
Als gesegnete Gotteskinder wollen wir dich preisen. Amen.


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