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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Mittwoch · 25. April 2018

MARKUS

Der hinabgefahren ist, das ist derselbe,
der aufgefahren ist über alle Himmel,
damit er alles erfülle.

Epheser 4,10

Markus ist der Beiname des Evangelisten, eigentlich heißt er Johannes. Im Haus seiner Mutter Maria versammelte sich die Urgemeinde. Der Überlieferung nach war er es, der das erste Evangelium verfasste. Um 44 begleitete er Paulus und Barnabas nach Antiochien, von dort weiter nach Kleinasien, wo er sich von ihnen trennte und nach Jerusalem zurückkehrte. Auf seine zweite Missionsreise wollte Paulus Markus nicht mehr mitnehmen; so ging er dann mit Barnabas nach Zypern, wo sie das Evangelium verkündigten (Apg 15,37ff.). Später versöhnte sich Markus wieder mit Paulus und wurde von diesem beauftragt, den Brief an die Kolosser zu überbringen (Kol 4,10). Schließlich ging er nach Rom, wo ihn ein herzliches Verhältnis mit Petrus verband, dessen Dolmetscher er gewesen sein soll; die Predigt des Petrus ist wahrscheinlich in seinem Evangelium verarbeitet. Nach dem Tod des Petrus 65 war der Evangelist dann in Ägypten und soll hier die Kirche von Alexandrien gegründet haben und als deren erster Bischof 66/67 als Märtyrer gestorben sein. Im Jahr 828 wurden seine Gebeine in Alexandrien gefunden und nach Venedig gebracht. Ihm zu Ehren wurde hier 832 eine Kirche, die Vorgängerin des Markusdoms, erbaut.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Der österlichen Sonne Glanz
strahlt auf zur Freude aller Welt,
da die Apostel ihren Herrn
schaun in verklärter Herrlichkeit.

An seinem Leibe sehn sie glühn
die Wunden, die das Leid ihm schlug,
und froh vernehmen sie sein Wort:
»Ich bin es! Friede sei mit euch!«

Nun eilt hinaus in alle Welt
und ruft die frohe Botschaft aus;
sagt allen Völkern, dass er lebt,
er, dessen Tod den Tod bezwang.

Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,
der aus dem Grabe auferstand,
dem Vater und dem Geiste Lob
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
Stundengebet Abtei Kellenried

PSALM 96

Verse 1.10–13

Singt dem Herrn ein neues Lied, *
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Verkündet bei den Völkern: *
Der Herr ist König.
Den Erdkreis hat er gegründet, sodass er nicht wankt. *
Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.
Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, *
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. *
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes
vor dem Herrn, wenn er kommt, *
wenn er kommt, um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht *
und die Nationen nach seiner Treue.
PSALM-GEBET Starker Gott, dein Sohn hat sich erniedrigt und war unter uns wie einer, der dient. Hilf uns, in ihm unseren Erlöser zu erkennen.

Lesung

Markus 16,19–20

Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

Bitten

Jesus Christus, den die Evangelisten als Erlöser verkünden, rufen wir an:
A: Herr, erhöre uns!
¬ Schenke auch uns den missionarischen Eifer der ersten Zeugen.
¬ Gib uns Worte ewigen Lebens ins Herz und stärke unseren Glauben.
¬ Hilf uns, Glauben und Leben so zu verbinden, dass wir als Christen in einer säkularen Welt erkennbar sind.

Vaterunser

Gott hört uns, wann immer wir zu ihm rufen: Vater unser im Himmel …

Segen

Gott, segne uns und behüte uns.
Segne uns und heile unsere ängstlichen Herzen.
Segne uns und führe uns auf den Wegen deiner Gnade.
Amen.

Ora et labora

Bedenkt: Wie groß mussten Schmerz und Furcht gewesen sein, die die Herzen der Apostel erfassten, als sie sahen, wie ihr Herr von ihnen weggenommen wurde und sich in die Lüfte erhob! Nicht auf einer Leiter stieg er empor, kein Tau zog ihn, und wenn er auch von dienenden Engeln umgeben war, benötigte er doch nicht ihre Hilfe, sondern stieg empor in der Fülle der eigenen Stärke. So wurde erfüllt, was er ihnen gesagt hatte: »Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen« Joh 7,34).

Bernhard von Clairvaux (1090–1153; Prediger, Diplomat, Mystiker, Klostergründer)

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Dein Wort, Gott, führe uns zur Einheit mit dir und untereinander.

Lesung

1 Petrus 5,5b–14

Schwestern und Brüder! Begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade. Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist. Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.
Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen! Der Gott aller Gnade aber, der euch in Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wieder aufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen. Sein ist die Macht in Ewigkeit. Amen.
Durch den Bruder Silvanus, den ich für treu halte, habe ich euch kurz geschrieben; ich habe euch ermahnt und habe bezeugt, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr stehen sollt. Es grüßen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus. Grüßt einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus seid.

Impuls

Der Text richtet sich an eine Christengemeinde, die sich in Kleinasien als bedrängte Minderheit erfährt und deren öffentlicher Status alles andere als privilegiert ist. Dagegen haben wir es doch heute gut, oder nicht? Unsere christlichen Feiertage sind staatlich geschützt, der Staat treibt die Kirchensteuer ein, an öffentlichen Schulen wird Religion gelehrt. Noch immer ein komfortabler Zustand. Aber wie lange noch können wir uns darauf verlassen? Und entspricht er noch der tatsächlichen Situation unserer Zeit? Karl Rahner hat schon 1954 »Diaspora« als das eigentliche Charakteristikum der Position der Kirche in der modernen Welt erkannt und von den Kirchen gefordert, sich »kaltblütig« auf diese neue Situation einzustellen. Wer weiß, vielleicht ist der Petrusbrief nach fast zwei Jahrtausenden längst zu neuer Frische gelangt, auch wenn wir es vielerorts noch gar nicht bemerkt haben – oder nicht bemerken wollen. Der Autor des Briefes fordert uns auf, die prekäre Situation des christlichen Glaubens nicht nur widerwillig oder gar verbittert zur Kenntnis zu nehmen, sondern sie als Chance, ja, als ein »heilsgeschichtliches Muss« (Rahner) zu begreifen. Wo wir nur Schwund und Niedergang sehen, hat der Heilige Geist vielleicht ganz anderes mit uns vor.

Evangelium

Markus 16,15–20

In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

Impuls

Der Evangelist Markus ließ nicht nur den Gekreuzigten mit einem Schrei der Gottverlassenheit sterben, er beendete zudem sein Evangelium mit dem leeren Grab und mit Frauen, die vor Angst und Entsetzen fliehen (16,8). Das fanden die frühen Christen unerträglich und haben die Verse 9 bis 20 hinzugefügt, die wie die anderen Evangelien von Erscheinungen des Auferstandenen berichten. Was sollte aus der christlichen Auferstehungsbotschaft auch werden, wenn man die Geschichte in furchtsamem Schweigen enden ließ? Wie aber kam Markus dazu, sie so enden zu lassen? Hatte er nicht mehr zu erzählen? Man kann es auch so sehen: Für Markus hat Jesus zu seinen Lebzeiten alles gesagt und er hat zudem – etwa in der Verklärungsgeschichte (Mk 9) – dezente Hinweise gegeben, was nach seinem Tod mit ihm geschehen könnte. Das genügte ihm. Alles Weitere überließ er der religiösen Vorstellungskraft seiner Leser und den Evangelisten, die nach ihm kamen. So gesehen, wäre Markus der diskreteste unter den Evangelisten, einer, der alles Anekdotische verweigert und den Sinn für das schärft, was Auferstehung bedeutet: etwas Ungeheures, das sich jeder religiösen Routine entzieht.

Gebet

Herr, du schickst uns als Zeugen der Auferstehung in die Welt hinaus, auf dass wir in der ganzen bewohnten Welt Zeugnis von dir ablegen. Das ist ein großes Wort und es fällt uns nicht immer leicht, uns Genaues darunter vorzustellen. Schenk uns deinen Geist und gib uns ein Gespür dafür, wo wir bekennend und wo wir diskret sein sollen. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

In aller Welt erscholl mit Macht,
durch die Apostel, Herr, dein Ruhm;
du hast in Gnade sie erwählt
zum Dienst für Gottes Königtum.

Du gabst dein Wort in ihren Mund,
erfülltest sie mit deiner Kraft,
warst als ihr Freund und Weggefährt
mit ihnen auf der Wanderschaft.

Zum Dienst der Liebe hast du sie
für aller Menschen Heil bestellt;
sie gaben Blut und Leben hin
als Samenkorn, als Licht der Welt.

So siegt in ihnen Gottes Geist,
ihr Zeugnis preist den Menschensohn.
Sie sammeln ihm ein neues Volk,
das ihm lobsingt an seinem Thron. Amen.
Stundengebet Abtei Kellenried

CANTICUM

Römer 8,35.37–39

Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? /
Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, *
Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?
Doch all das überwinden wir durch den, *
der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiss: /
Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, *
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Gewalten der Höhe oder Tiefe
noch irgendeine andere Kreatur /
können uns scheiden von der Liebe Gottes, *
die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
CANTICUM-GEBET Starker Gott, Jesus Christus ist uns vorausgegangen. Hilf uns, ihm auch im Leiden zu folgen, und gib uns deine Liebe, dass uns nichts von ihm trennt.

LESUNG

1 Petrus 5,5b–7

Begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade. Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist. Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Der Herr stand den Elf bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

Fürbitten

Im Vertrauen auf die Fürsprache des heiligen Markus rufen wir zu unserem Herrn:
A: Jesus Christus, steh uns bei!
¬ Gib der Kirche Kraft in ihrem Dienst für Arme und Verfolgte überall in der Welt.
¬ Berufe immer wieder junge Menschen in den Dienst für dein Evangelium.
¬ Gib den Menschen aller Völker im Heiligen Land die Kraft, Hass und Gewalt durch Liebe zu überwinden.
¬ Stehe den Suchtkranken und ihren Angehörigen bei, damit sie Heilung erfahren.

Vaterunser

Gott ist wie Vater und Mutter für uns. Darum wollen wir als seine Kinder zu ihm rufen: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr und Gott, segne uns.
Du allein gibst den Segen, der uns aufrichtet und heilt,
den Segen, der uns begeistert und befreit.
So gib uns den Segen, den diese Welt nicht geben kann.
Amen.


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