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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Sonntag · 25. Juni 2017

12. SONNTAG IM JAHRESKREIS
2. SONNTAG NACH TRINITATIS

Fürchtet den, der Leib und Seele
verderben kann in der Hölle.

Matthäus 10,28b

Gedenktag der Augsburgischen Konfession Das Augsburgische Bekenntnis, die »Confessio Augustana«, ist ein grundlegendes Bekenntnis der lutherischen Reichsstände zu ihrem Glauben. Sie wurde von ihnen auf dem Augsburger Reichstag 1530 Kaiser Karl V. vorgelegt. Melanchthon, ein Mitstreiter Martin Luthers, fasste darin die Reformanliegen zusammen. Wegen seines versöhnlichen Tons und seiner Kürze hat das Augsburgische Bekenntnis die ganze reformatorische Bewegung beeinflusst. In neuester Zeit ist es die Basis für einen fruchtbaren ökumenischen Dialog zwischen Katholiken und Lutheranern.

Fest des Fastenbrechens Die Muslime feiern heute das Fest des Fastenbrechens (arabisch: Id ul-Fitr; türkisch: ramazan bayrami). Es wird auch »Kleines Fest« genannt und ist der feierliche Abschluss des Fastenmonats. Das Fest heißt im türkischen Sprachraum »seker bayrami« (deutsch: Zuckerfest), weil man besonders die Kinder mit Süßigkeiten und einem süßen Brezelgebäck beschenkt. Die Datierung des Festes ist in den einzelnen muslimischen Ländern unterschiedlich.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Dich, hoher Schöpfer,
lobe der Mensch mit
Leib und mit Seele,
Heil sich erhoffend.
Klein und gering nur
steht er im Weltall:

Doch er allein trägt,
Schöpfer, dein Abbild
leuchtend im Geiste,
wenn er im Leben
lauteren Herzens,
Höchster, dir huldigt.

Gott unsrer Seele,
Licht unsres Lebens,
Lob unsrer Lippen:
Fülle das Herz uns,
dass wir dich lieben,
Vater im Himmel. Amen.
Nach »Te homo laudet«, Alkuin († 804), Stundenbuch

PSALM 69

Verse 14–16.18–19.31–34

Ich aber bete zu dir, *
Herr, zur Zeit der Gnade.
Erhöre mich in deiner großen Huld, *
Gott, hilf mir in deiner Treue!
Entreiß mich dem Sumpf, *
damit ich nicht versinke.
Zieh mich heraus aus dem Verderben, *
aus dem tiefen Wasser!
Lass nicht zu, dass die Flut mich überschwemmt, /
die Tiefe mich verschlingt, *
der Brunnenschacht über mir seinen Rachen schließt.
Verbirg nicht dein Gesicht vor deinem Knecht, *
denn mir ist angst. Erhöre mich bald!
Sei mir nah und erlöse mich! *
Befrei mich, meinen Feinden zum Trotz!
Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied, *
in meinem Danklied ihn preisen.
Das gefällt dem Herrn mehr als ein Opferstier, *
mehr als Rinder mit Hörnern und Klauen.
Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch; *
ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf!
Denn der Herr hört auf die Armen, *
er verachtet die Gefangenen nicht.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET Starker Gott, du bist uns nahe, reiß uns heraus aus Not und Tod, dann leben wir auf und können dir voll Freude danken.

Lesung

Matthäus 10,28

Jesus sprach zu seinen Aposteln: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen!

Bitten

Jesus Christus, höre uns an in dieser Morgenstunde:
A: Kyrie, eleison!
¬ Nimm unser Lob als Opfergabe an.
¬ Gib uns den Geist der Freude und Zuversicht ins Herz.
¬ Hilf uns, auf Widrigkeiten mit Liebe zu reagieren.

Vaterunser

Mit Jesu Worten lasst uns zum Schöpfer rufen: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr, wir bitten dich um deinen Segen.
Wir vernehmen deinen Segen im Loblied der Schöpfung.
Wir sehen deinen Segen in den leuchtenden Augen der Kinder.
Wir spüren deinen Segen in jedem freundlichen Wort
und Lächeln.
Und wir danken dir für allen Segen,
den du heute schenken wirst. Amen.

Ora et labora

Entfällt sonntags.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Gütiger Gott, schenke uns durch dein Wort deine Gnade und rette uns vor dem ewigen Tod.

1. Lesung

Jeremia 20,10–13

Jeremia sprach: Ich hörte das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.
Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach.
Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut.
Singt dem Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.

Impuls

»Prophet« zu sein, ist wahrlich eine schwere Bürde. So nimmt es nicht Wunder, dass die meisten der Berufenen erst einmal versuchen, sich dieser Aufgabe zu entziehen. Der eine etwa führt an, er könne vor Menschen nicht reden, der andere sagt erst einmal »Ja«, flüchtet dann aber an das andere Ende der Erde. Derlei – durchaus verständliche – Fluchten haben keinem der künftigen Propheten etwas genutzt. Letztlich haben sie alle ihren Dienst für Gott angetreten und sind auch in ihre Aufgaben hineingewachsen. Der Prophet Jeremia, von dem wir heute hören, gibt uns einen Einblick in das Leben und die Gefühlslage eines Menschen, der ganz in Gottes Dienst steht. Man sieht, wie er leidet an seiner Isolation, an den Nachstellungen einer verständnislosen und gehässigen Umwelt. Und doch erfährt er an der eigenen Person etwas von der Stärke Gottes. Die spürbare Nähe des Herrn ist etwas unendlich Kostbares. Das Vertrauen zu Ihm trägt ihn auch in den schwierigsten Situationen. Und er weiß, dass Gottes Sache eine gute Sache ist!

2. Lesung

Römer 5,12–15

Schwestern und Brüder! Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten.
Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt; dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist. Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden.

Impuls

Aus mythischer Perspektive formuliert der Apostel Paulus eine neue, christliche Sicht auf die Wirklichkeit seiner Adressaten in Rom. Mit den Stichworten »Sünde« und »Tod« will er ihnen deutlich machen, aus welcher Machtsphäre sie durch Gottes gnädiges Handeln errettet worden sind. Dank Christus können sie nun in einer Machtsphäre der Gnade leben, in der das Böse und Lebensfeindliche ein für alle Mal überwunden ist. Ihm verdanken sie eine ganz neue Existenz, die auf die Gegenwart Gottes unter ihnen zielt. Das ist Grund genug zu einem großen Lobpreis Gottes. Dabei soll es aber nicht allein bleiben. Die an Christus Glaubenden sollen sich auch aktiv an der Überwindung des Bösen und Feindlichen in ihrer Lebenswelt einsetzen und so an Gottes Werk der Erneuerung mitwirken. Dies gilt auch für Christinnen und Christen der heutigen Zeit!

Evangelium

Matthäus 10,26–33

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.

Impuls

Im letzten großen Werk Søren Kierkegaards aus dem Jahr 1850 geht es nicht um eine Einführung ins Christentum, nicht um die Vermittlung einer Lehre, sondern um das praktische Umsetzen bekannter Inhalte, also um eine »Einübung ins Christentum«. Dort führt er in radikaler Weise aus, was es heißt, »Christ« zu sein, und zwar nicht nur dem Namen, sondern der Sache nach. Kierkegaards Ansatz trifft sich mit dem des heutigen Evangelientextes Mt 10,26–33: Wer »Christ« sein will, der übernimmt den Auftrag zur furchtlosen und öffentlichen Verkündigung der Wahrheit Gottes in Jesus Christus – sei es nun gelegen oder ungelegen. Dieser Auftrag bestimmt das ganze Leben des »Christen« und kann den Einzelnen wie auch die Gemeinschaft in Verfolgung, Leiden und sogar ans Kreuz führen. Auf dem Weg solcher Nachfolge heißt es, sich ganz auf Gottes Vaterschaft und Fürsorge zu verlassen. Diese Haltung ist nicht eben einfach und fällt einem auch nicht zu. Sie muss ganz praktisch eingeübt werden – jeden Tag, immer und immer wieder.

Gebet

Barmherziger Gott, wer sich an dir ausrichtet, der wird das wahre Leben empfangen. Lass uns fest auf deine Barmherzigkeit und Fürsorge vertrauen. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

Wir danken, Herr, für deinen Tag,
weil du uns reich begnadet hast.
Wir sinnen nach, das Herz bedenkt,
wie deine Güte uns beschenkt.

In deinem Licht erkennen wir,
wie Liebe uns zum Nächsten führt.
Sie führt zu dir, o Gott, uns hin
und gibt dem Leben Ziel und Sinn.

Nun wird es Abend. Bleib uns nah,
dass wir in dir geborgen sind.
Bewahr uns, Herr, auch diese Nacht
in deiner Treue, deiner Macht.

Wir loben dich, du großer Gott,
weil deine Liebe uns erhält.
Wir preisen dich, Dreieinigkeit,
schon hier in dieser Pilgerzeit. Amen.
Christuslob
Melodie: GL 138 · KG 332 · EG 24

PSALM 34

Verse 13–20.23

Wer ist der Mensch, der das Leben liebt *
und gute Tage zu sehen wünscht?
Bewahre deine Zunge vor Bösem *
und deine Lippen vor falscher Rede!
Meide das Böse und tu das Gute; *
suche Frieden und jage ihm nach!
Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, *
seine Ohren hören ihr Schreien.
Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen, *
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; *
er entreißt sie all ihren Ängsten.
Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, *
er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
Der Gerechte muss viel leiden, *
doch allem wird der Herr ihn entreißen.
Der Herr erlöst seine Knechte; *
straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET Gütiger Gott, du willst uns Leben in Fülle und gute Tage schenken. Sieh auf uns, höre unsere Bitten und hilf uns in jeder Not.

LESUNG

Römer 5,15

Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.

Fürbitten

Christus, unsere Hoffnung, dich rufen wir an:
A: Höre unser Beten, Herr!
¬ Lass den Frieden zwischen den Religionen wachsen.
¬ Gib den Kindern in unseren Gemeinden einen fröhlichen Glauben.
¬ Segne alle, die heute ehrenamtlich kirchliche Dienste übernommen haben.
¬ Sende den einsamen Menschen in unserer Region Schwestern und Brüder, die ihnen Gemeinschaft schenken.

Vaterunser

Der Geist bewegt uns, den Vater zu suchen. Mit den Worten des Sohnes rufen wir: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr und Gott, segne uns.
Was wir heute an Gutem hörten,
was uns heute an Liebe geschenkt wurde,
was jeder von uns für den Frieden zu tun versucht hat,
das werde durch deinen Segen zu einem Mosaikstein des
Gottesreiches. Amen.


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