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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Samstag · 21. Oktober 2017

Wer mich bekennt vor den Menschen,
zu dem wird sich auch der Menschensohn
bekennen vor den Engeln Gottes.

Lukas 12,8b

Ursula und Gefährtinnen Ursula war eine Königstochter auf dem Pilgerweg nach Rom und erlitt im 3. Jahrhundert in Köln den Martertod. Die Legende von ihr und ihren angeblich 11 000 Gefährtinnen sowie die ganze Ausgestaltung ihres Martyriums sind geschichtlich nicht haltbar. In alten Schriften ist zu lesen: Ursula et XI M. V. (Martyres Virgines). Richtig übersetzt bedeutet dies: mit ihren 11 Märtyrer-Jungfrauen. »M« steht also nicht für die lateinische Zahl Tausend, sondern für Märtyrer. Erste Zeugnisse einer Verehrung stammen aus dem 8./9. Jahrhundert. Entscheidenden Einfluss auf die Ursulalegende hatten die »Revelationes« der Elisabeth von Schönau. Im 16. Jahrhundert gab Angela von Merici ihrer Gründung die hl. Ursula als Patronin (Ursulinen).
L: Röm 8,32b–39; E: Joh 15,18–21

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Dir gilt das erste Wort am Tag,
dich sucht voll Eifer unser Geist,
sodass aus deiner Heiligkeit
all unser Tun den Anfang nimmt.

Das Dunkel weiche vor dem Licht,
und vor der Sonne flieh die Nacht,
dass mit der Finsternis die Schuld
in deinem Licht vergeben wird.

In Demut bitten wir dich, Herr,
vertreibe, was uns Schaden bringt,
damit aus unsrem Mund erklingt
dein Lob in alle Ewigkeit.

Dies schenke, Vater gütiger,
und du, dem Vater gleicher Sohn,
mitsamt dem Beistand, mit dem Geist,
ein Herrscher über alle Zeit.
Benediktinerinnenabtei Mariendonk

PSALM 35

Verse 22–24.27–28

Du hast es gesehen, Herr. So schweig doch nicht! *
Herr, bleib mir nicht fern!
Wach auf, tritt ein für mein Recht, *
verteidige mich, mein Gott und mein Herr!
Verschaff mir Recht nach deiner Gerechtigkeit, Herr, mein
Gott! *
Sie sollen sich über mich nicht freuen.
Alle sollen sich freuen und jubeln, *
die wünschen, dass ich im Recht bin.
Sie sollen jederzeit sagen: »Groß ist der Herr, *
er will das Heil seines Knechtes.«
Meine Zunge soll deine Gerechtigkeit verkünden, *
dein Lob alle Tage.
PSALM-GEBET Allmächtiger Gott, du selber trittst für uns ein und willst unser Heil. Stärke uns, das wir dich nie verlassen und verleugnen.

Lesung

Lukas 12,10

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

Jesus sagte: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.

Bitten

Jesus, den Grund unserer Freude, rufen wir an:
A: Jesus Christus, höre unser Bitten!
¬ Sei unser Begleiter auf all unseren Wegen.
¬ Stehe uns bei, wenn Konflikte drohen.
¬ Lass deinen Heiligen Geist in unseren Herzen wirksam sein.

Vaterunser

Der Geist Christi verbindet uns mit dem Vater. So rufen wir voll Freude: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr, segne uns an diesem Tag.
Im Licht deiner Liebe,
unter dem Schutz des Vaters
und mit dem Beistand des Heiligen Geistes
wird dies ein Tag des Segens und der Freude werden. Amen.

Ora et labora

Höre nicht auf, Herr, unser Gott, uns und aller Welt mit deinem guten Wort zuzusetzen, dass der Glaube sich herumspreche bei allen Menschen und die Kraft deiner Barmherzigkeit sich durchsetze, wo Bedrückte verzweifeln und Unterdrückte den Mut verlieren, wo die Mächtigen sich vergessen und die Ohnmächtigen vergessen werden, wo nach Leben geschrien und um Gnade gebettelt wird: Erbarm dich, Herr!

Eberhard Jüngel (* 1934; evangelischer Theologe und Religionsphilosoph)

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Allmächtiger Gott, dein Wort lehre uns, was du Großes an uns tust.

Lesung

Römer 4,13.16–18

Schwestern und Brüder! Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.
Deshalb gilt: »aus Glauben«, damit auch gilt: »aus Gnade«. Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.
Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft.
Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

Impuls

Abraham verkörpert die Grundwahrheit unseres Glaubens, dass die Erfüllung unseres Lebens nicht auf unserer eigenen Leistung beruht – unserer genauen Beobachtung des »Gesetzes« und unseren eigenen Leistungen –, sondern auf unserer Offenheit, uns von Gott beschenken zu lassen. Wir sollten – oder besser: dürfen – wahrnehmen, dass letztlich alles, was wir haben, ein Geschenk Gottes ist. Unser Leben ist uns geschenkt; unsere Intelligenz und unsere Schaffenskraft sind uns grundsätzlich geschenkt, selbst wenn wir einiges dazutun können. Diese Einsicht befreit uns nicht nur vom Wahn und Druck, alles selbst leisten zu müssen, sondern kann uns sogar mit Hoffnung und Neugier darauf erfüllen, was uns noch alles geschenkt werden könnte.

Evangelium

Lukas 12,8–12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden.
Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben.
Wenn man euch vor die Gerichte der Synagogen und vor die Herrscher und Machthaber schleppt, dann macht euch keine Sorgen, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt. Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.

Impuls

Mit den Kategorien von »Bekenntnis« und »Lästerung« tun wir uns hierzulande schwer. Pathetische »Bekenntnisse« kommen uns sektiererisch und aufdringlich vor. Wir versuchen lieber, unseren Glauben ganz praktisch zu leben und ihn nicht wie eine Fahne vor uns herzutragen. Er wird zuweilen beleidigt – etwa mit Karikaturen – und wir wehren uns eventuell juristisch dagegen. Gebe Gott, dass es uns erspart bleibt, eine Christenverfolgung zu erleben, wie das derzeit in vielen Ländern der Erde der Fall ist: Allein in den ersten 13 Jahren unseres Jahrhunderts wurden in 25 Ländern der Erde 1,3 Millionen Christen ihres Glaubens wegen umgebracht. Solche Verfolgungen gehen bis heute im gleichen Maßstab weiter. Angesichts dessen fällt es nicht leicht, der Aufforderung Jesu zu folgen, uns keine Sorgen zu machen, als gehe es nur um das, »was wir sagen müssen«. Es geht um entsetzliche, himmelschreiende Martern und Qualen, angesichts derer auch Jesus schrie.

Gebet

Herr, wir bitten dich: Sieh auf alle unsere Brüder und Schwestern, die um ihres Glaubens an dich willen verfolgt, beraubt, gequält und ermordet werden. Wir verstehen nicht, warum du alles das zulässt, ohne einzugreifen. Hast du uns verlassen? Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

Der Woche Ziel ist nun erreicht,
wir stehen, Herr, vor deinem Tag.
Viel Gutes hast du uns getan,
nimm unser Danklied gütig an.

Es eilt die Zeit, das Licht vergeht,
du Schöpfergott kennst keine Nacht:
Denn machtvoll, ohne früh und spät,
lebst du in ewger Majestät.

Wir loben dich, dreieiner Gott,
dich Vater, Sohn und Heilger Geist.
Lass ruhen uns voll Zuversicht
im Glauben an dein ewges Licht. Amen.
Christuslob
Melodie: GL 696 · KG 284

CANTICUM

2 Timotheus 2,11b–13

Wenn wir mit Christus gestorben sind, *
werden wir auch mit ihm leben;
wenn wir standhaft bleiben, *
werden wir auch mit ihm herrschen;
wenn wir ihn verleugnen, *
wird auch er uns verleugnen.
Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, *
denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
CANTICUM-GEBET Treuer Gott, in Jesus Christus hast du den Neuen Bund mit uns geschlossen. Hilf uns, deinem Wort treu zu bleiben.

LESUNG

Römer 4,18

Schwestern und Brüder! Gegen alle Hoffnung hat Abraham voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben.

Fürbitten

Christus, den Erlöser, in all unseren Sorgen können wir ihn bitten:
A: Christus Jesus, stehe uns bei!
¬ Gib allen Religionen, die Abraham als Stammvater ehren, die Kraft zur Versöhnung und zum Friedensdienst.
¬ Bewahre die bedrängten Christen in Syrien und Ägypten vor Verfolgung und Not.
¬ Stärke die Familien und den Zusammenhalt der Generationen in unserem Volk.
¬ Gib allen, die um einen Verstorbenen trauern, Trost und Hoffnung durch dein Wort.

Vaterunser

Stimmen wir ein in das Gebet, das alle christlichen Konfessionen teilen: Vater unser im Himmel …

Segen

Gott und Schöpfer, segne uns.
Dein Segen war uns heute Licht und Geleit,
dein Segen gibt uns auch jetzt Halt und Hoffnung.
Dein Segen möge auch in der Nacht auf uns ruhen. Amen.


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