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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Donnerstag · 24. August 2017

HL. BARTHOLOMÄUS
APOSTEL

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Ihr werdet den Himmel offen sehen und
die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.

Johannes 1,51

Apostel Bartholomäus Bartholomäus wird in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt, sein eigentlicher Name war wahrscheinlich Natanaël Bar-Tolmai (= Sohn des Tolmai), vorausgesetzt jedoch, dass er identisch ist mit Natanaël aus Kana in Galiläa, von dessen Berufung in Joh 1,45–50 berichtet wird und den der Herr als wahren Israeliten lobte. Natanaël soll in Indien, Mesopotamien, Parthien und Armenien gepredigt haben. Er bekehrte den armenischen König Polymios und erlitt unter dessen Bruder den Martertod.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Der Hahn, der uns den Tag ankündigt,
sagt uns das nahe Licht voraus.
Uns ruft zu neuem Leben Christus,
der unsre Herzen auferweckt.

„Auf“, ruft er, „auf von eurem Lager,
es macht euch traurig, müßig, träg’ ,
seid vielmehr zuchtvoll, aufrecht,
nüchtern und wachsam – denn schon bin ich nah.“

Dass, wenn mit schimmernd leichtem Wehen
Frühlicht den Himmel überglänzt,
wir – dann der Arbeit hingegeben –
stark sind in Hoffnung auf das Licht.

Wir wollen Jesus laut anrufen,
nüchtern und weinend zu ihm flehn,
demütig ausgespanntes Bitten
lässt schlafen nicht das reine Herz.

Du, Christus, mögst den Schlaf vertreiben,
zerbrich die Fesseln aller Nacht,
binde uns los von aller Sünde,
durchflute uns mit neuem Licht.

Dir, Christus, König voller Güte,
dir, Vater, sei die Herrlichkeit,
zugleich auch mit dem Tröstergeiste
für alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
Nach „Ales diei nuntius“

PSALM 100

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! /
Dient dem Herrn mit Freude! *
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott. /
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, *
sein Volk und die Herde seiner Weide.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein! /
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! *
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig, /
ewig währt seine Huld, *
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.
PSALM-GEBET Gütiger Gott, du stellst uns vor dein Antlitz und schenkst uns Leben und Freude. Voll Dank wollen wir dich in deinem Haus preisen. Führe uns als Geheilte und Erlöste zu dir.

Lesung

Johannes 1,47–49

In jener Zeit sah Jesus Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

Wir haben den gefunden, über den Mose und die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret.

Bitten

Wir beten zu Jesus, der von seinen Jüngern bezeugt und verkündet wurde:
A: Jesus, stehe uns bei!
¬ Schenk uns heute ein begeistertes Herz.
¬ Hilf uns, ohne Falschheit zu reden und zu handeln.
¬ Stärke uns im Dienst an den Geschwistern.

Vaterunser

Weil Jesus uns gelehrt hat, wie wir beten können, rufen wir zu Gott: Vater unser im Himmel …

Segen

Gott und Schöpfer, gib uns deinen Segen.
Segne uns und schenke uns einen ansteckenden Glauben.
Behüte uns und nimm den lähmenden Pessimismus von uns.
Heile uns von aller Angst und begleite uns mit deinem Segen,
damit wir deine Jünger sein können. Amen.

Ora et labora

Still, verborgen, wie Jesus in Nazaret, unauffällig wie er, unerkannt über die Erde gehen wie ein Wanderer in der Nacht, arm, in Mühsal, bescheiden, wohltätig wie er.

Charles de Foucauld (1858–1916; französischer Priester und Eremit)

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Ewiger Gott, dein Wort mache uns zu deinem Tempel.

Lesung

Offenbarung 21,9b–14

Ein Engel sagte zu mir: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.
Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels. Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.
Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

Impuls

Die Stadt Gottes ist in allem das Gegenteil der Städte, wie die Menschen jener Zeit sie kannten: Sie ist sauber und edel, geordnet und klar, man verirrt sich nicht in ihr, es gibt keine dunklen Gassen, in denen man sich fürchten muss, es liegt kein Kot auf den Straßen, es gibt keine Krankheiten, keine Seuchen und keine Armut. Uns mag sie ein bisschen steril und allzu symmetrisch vorkommen. Man muss vielleicht im Schmutz und in der Unordnung gelebt haben statt in wohlorganisierten mitteleuropäischen Gemeinden, um zu ermessen, worin die Utopie dieser Stadt besteht. Es ist übrigens ein Gemeinwesen, das Johannes beschreibt, keine Zelle, keine Eremitage, keine Höhle, nichts, worin man sich einsam verkriecht, weder hinter Bücher noch vor Bildschirme. Jeder in diesem Gemeinwesen darf sich zeigen, wie er ist, und jeder ist, wie Gott ihn gewollt hat.

Evangelium

Johannes 1,45–51

In jener Zeit traf Philippus Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs. Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!
Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!
Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen. Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.

Impuls

Der Ort namens Nazaret, der heute 75 000 Einwohner hat, wird weder in jüdischen noch in römischen Schriften aus der Zeit Jesu auch nur ein einziges Mal erwähnt. Der Name Nazaret hatte weder einen historischen noch einen religiösen Beiklang. Es wurde dort keine historische Schlacht geschlagen und es gab kein nennenswertes Heiligtum. Nazaret war und ist der Inbegriff des Winzigen, Unbedeutenden und Abgelegenen. Ein wahres Nichts von menschlicher Siedlung. Das Senfkorn unter den Orten des Landes. Hier konnte eine Geschichte neu beginnen. Und Natanaël –wodurch zeichnet er, der Frühberufene, sich aus, außer dadurch, dass an ihm eine offenbar verborgene Großartigkeit war, wie er da unter dem Feigenbaum saß? Die Weitabliegende und der unter dem Baum Sitzende, sie werden berufen und ausgezeichnet, Mittelpunkte einer neuen Welt zu sein. Das scheint Gottes Stil zu sein: »Das Niedrige und das Verachtete in der Welt hat Gott erwählt, das, was nichts ist …« (1 Kor 1,28). Und was sagt uns das? Vielleicht das: Wie das Christentum der Zukunft aussehen und wo sein Zentrum sein wird, wissen wir nicht. Es liegt vielleicht an einem Ort, den wir noch gar nicht kennen. Irgendwo weit draußen in der Welt, auf einer noch nicht gezeichneten Landkarte und tief drinnen in uns.

Gebet

Herr, du bist ein schöpferischer Gott, der das Offensichtliche meidet und für Überraschungen gut ist. Du erscheinst oft zu Zeiten und an Orten, wo dich niemand erwartet. Hilf uns, still zu werden, um deine Stimme zu vernehmen. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

Was habt ihr gesehen in jener Zeit,
Apostel des Herrn, auf dem See?
Wir sahen das Heil, das Himmel und Welt
im ewigen Leben erhält.

O Herrlichkeit Gottes in Jesus Christ!
Ihr habt sie mit Augen geschaut.

Was habt ihr vernommen in jener Zeit,
Apostel des Herrn, auf dem Berg?
Wir hörten sein Wort: Seid alle bereit!
Das Himmelreich bricht in die Zeit.

O Gnade, o Liebe in Jesus Christ!
Ihr habt sie mit Augen geschaut.

Nun herrscht ihr mit Christus in Ewigkeit
im Glanze der Stadt, seiner Braut.
So preist ihn mit uns in Jubel und Lob,
der euch auf zwölf Throne erhob.

O selig, ihr Freunde des Herrn Jesus Christ!
Euch hat er sein Reich anvertraut.
Zeitgenössisch, Stundenbuch

CANTICUM

Epheser 1,3–10

Gepriesen sei der Gott und Vater
unseres Herrn Jesus Christus: /
Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet *
durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt
vor der Erschaffung der Welt, *
damit wir heilig und untadelig leben vor Gott;
er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, *
seine Söhne zu werden durch Jesus Christus
und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen, *
zum Lob seiner herrlichen Gnade.
Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; /
durch sein Blut haben wir die Erlösung, *
die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner
Gnade.
Durch sie hat er uns
mit aller Weisheit und Einsicht reich beschenkt /
und hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, *
wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat:
Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, /
in Christus alles zu vereinen, *
alles, was im Himmel und auf Erden ist.
CANTICUM-GEBET Barmherziger Gott, du hast uns erwählt und beschenkst uns mit deinem Geist. Mach uns neu durch deine Liebe.

LESUNG

Offenbarung 21,9b–11a

Ein Engel sagte zu mir: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.

Fürbitten

Herr und Bruder Jesus Christus, wir tragen dir unsere Sorgen und Bitten vor:
A: Christus, höre uns!
¬ Segne alle, die im bischöflichen Dienst das Evangelium verkünden.
¬ Stärke die politischen Kräfte, die sich im Nahen Osten für Deeskalation und Versöhnung engagieren.
¬ Hilf den Jugendseelsorgen, die Sorgen der jungen Menschen zu verstehen und ihnen Hoffnung zu vermitteln.
¬ Gib unseren Kindern gute Schutzengel an die Seite.

Vaterunser

Weil Christus es uns sagte und der Geist uns ermutigt, lasst uns zum Vater beten: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr, sende uns deinen Segen,
den Segen, der uns hören und verstehen lässt, was du sagst.
Den Segen, der uns aufbrechen lässt auf neue Wege der
Hoffnung;
den Segen, der uns die Angst nimmt und Ehrfurcht gibt vor
deiner erlösenden Macht. Amen.


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