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Logo - Das Feuer neu entfachenBeschreibung des Ablaufs und der inneren Dynamik
vom Glaubenskurs "Das Feuer neu entfachen"

Zum rechten Verständnis des Kurses kann die Unterscheidung zwischen "wissensvermittelnden" und "existenzbezogenen" Glaubenskursen sehr hilfreich sein.

Aufbau, Ziel und Anliegen des Kurses

Der Kurs "Das Feuer neu entfachen" möchte - ebenso wie andere, ähnliche Kurse - zur Erneuerung und Vertiefung des Glaubens beitragen.
Jesu Einladung "Das Reich Gottes ist nahe" entsprechend, soll bei den ersten vier der insgesamt acht Treffen das großartige Freundschafts-Angebot Gottes vergegenwärtigt werden. Vordringliches Ziel dieser ersten Treffen ist es deshalb, erstmals oder neu zur (oft verblassten bzw. verschütteten) Realität der Gegenwart und Liebe Gottes im eigenen Leben "vorzustoßen" und im eigenen Leben (erneut) mit Gott zu rechnen.

Die Themen des Kurses
  1. Auf der Suche nach Gott:
    "Es gibt noch Feuer unter der Asche..."
  2. Unsere Sehnsucht nach Liebe -
    mehr als nur ein Traum?!
  3. Es gibt Liebe!
    In Jesus Christus überbietet Gott unsere Sehnsucht
  4. Gottes Zuwendung wartet auf Antwort:
    SEIN Leben wählen, SEINEM JA-Wort trauen?!
  5. Unterwegs zu neuer Freiheit -
    trotz der Wunden der Vergangenheit
  6. Neuanfang ist möglich - es gibt Vergebung!
  7. Beten - sich immer mehr in Gott verwurzeln
  8. Damit das Feuer weiter brennt -
    Den begonnenen Weg fortsetzen

Im mittleren Teil des Kurses (beginnend mit dem Vortrag beim 4. Treffen) erfolgt die Einladung, sich von der ich-zentrierten Welt- und Lebenssicht abzuwenden und sich auf den Glauben an die Gegenwart und Liebe Gottes im eigenen Leben einzulassen ("Umkehr").

Dies bedeutet zum einen, im Leben auf Gott zu setzen und im Alltag ganz konkret mit Seiner Gegenwart und Seinem Wirken zu rechnen, dann aber auch, sich sowohl mit der eigenen Schuld als auch mit den dunklen Lebenserfahrungen der Liebe Gottes anzuvertrauen - in der Zuversicht auf die vergebende, versöhnende und Heil wirkende Kraft Seines göttlichen Erbarmens.

Die so entstandene bzw. gewachsene und doch immer auch gefährdete Beziehung zu Gott und die Möglichkeiten, diese Beziehung zu pflegen, zu festigen und zu intensivieren, werden dann eigens beim 7. Treffen angesprochen, und zwar unter dem Blickwinkel "Gebet".

Für einen Menschen, der in und aus der Beziehung zu Gott lebt, ändern sich die Perspektiven: Nicht mehr er selbst ist die Mitte, sondern Gott wird für ihn immer mehr zur Mitte, zur Quelle und Orientierung des Lebens. In dem Maße, wie in einem Menschen dafür das Bewusstsein wächst, stellt sich dann auch zwangsläufig die Frage nach dem Willen Gottes für das eigene Leben und das menschliche Miteinander (s. Vortrag beim 8. Treffen). Die Frage aller Fragen lautet: "Wie kann ich - bzw.: wie können wir - immer mehr die menschlich-christliche Grundberufung zur Liebe verwirklichen?"

Zu den im Kurs angesprochenen und vermittelten Glaubenserfahrungen gehört, dass die Zuwendung Gottes zu uns Menschen nicht nur verkündigt, sondern auch leibhaftig-sinnenfällig erfahrbar wird, und ebenso, dass wir aufgefordert sind, auf Gottes Liebes-Angebot eine Antwort zu geben: In den beiden Segnungen (s. 4. bzw. 8. Treffen) können die Teilnehmenden "leibhaftig" diesem Liebes-Angebot Gottes begegnen, und beim 8. Treffen sind sie - ohne Aufdringlichkeit und Druck - darüber hinaus eingeladen, Gott gegenüber in persönlicher Weise ihr Ja-Wort zu sprechen.

Wissend, dass von christlich-kirchlicher Sozialisation und Praxis eher wenig vorausgesetzt werden kann/sollte, will der Kurs als Ganzes einerseits eine "Schule des Betens" sein, andererseits aber auch eine lebendige Erfahrung von Kirche vermitteln. Im gemeinsamen Beten und Singen, beim Austausch in der Gruppe, bei den Eucharistiefeiern und Mahlgemeinschaften und nicht zuletzt durch das vielfältige Zeugnis der Mitarbeiter und der Mitarbeiter-Gemeinschaft kann etwas von der Gegenwart Gottes unter uns und Seines Gehens mit uns aufleuchten (ggf. kann dieser Aspekt beim 8. Treffen in der Predigt noch weiter angesprochen werden).

Um das Miteinander (auch in Kirche) deutlicher erfahrbar zu machen, ist es förderlich, bei der Gestaltung des Kurses darauf zu achten, dass er - soweit möglich - ein wirkliches Gemeinschaftswerk von Priestern und "Laien" ist. Gewöhnlich trägt gerade das "Zeugnis" derer, die nicht "von Berufs wegen" sowieso beten bzw. über (ihren) Glauben sprechen (müssen), ganz erheblich zum Gelingen des Kurses bei.

Eine ausführlichere Darstellung der einzelnen Kurseinheiten

Das erste Treffen, das bewusst als "Schnupperabend" konzipiert ist, steht unter dem Thema: "Auf der Suche nach Gott - 'Es gibt noch Feuer unter der Asche'". Die Teilnehmer sollen erfahren, dass es in diesem Glaubenskurs weniger um Wissensvermittlung geht, als vielmehr um ein Hineinfinden in eine Beziehung zu Gott.

Mit der Teilnahme am zweiten Treffen ist zugleich die verbindliche Kursanmeldung verbunden. In diesem zweiten Treffen werden auch die während des gesamten Kurses zusammenbleibenden Gesprächsgruppen (5-7 Personen incl. des Gruppenbegleiters) gebildet. Das Suchen und Sehnen, das die gesamte erste Woche thematisch durchzieht, wird im Thema dieser Einheit wieder aufgegriffen: "Unsere Sehnsucht nach Liebe - mehr als nur ein Traum?!" Im Vortrag wie in den Besinnungstexten der zweiten Woche wird Gott, der Dreifaltige, als Gott der Liebe verkündigt, der jeden Menschen uneingeschränkt bejaht und der uns auch dann nicht fallen lässt, wenn wir uns von Ihm abwenden.

Beim dritten Treffen wird der Blick nochmals ganz besonders auf Jesus Christus gerichtet: "Es gibt Liebe! - In Jesus Christus überbietet Gott unsere Sehnsucht!" Die Kursteilnehmer sind eingeladen, Jesus als Den kennen zu lernen, der ganz aus dem Vertrauen zu Gott, Seinem Vater, lebt und sich uns Menschen in unüberbietbarer Weise zuwendet.

In der Betrachtung der guten Erfahrungen im eigenen Leben, verbunden mit der Einladung, diese Erfahrungen als Zuwendung Gottes, als "Spuren Gottes im eigenen Leben" zu verstehen, werden die Teilnehmer mehr und mehr dazu hingeführt, ihr eigenes Leben und Gottes Wirken konkret miteinander in Verbindung zu bringen und sich von der Treue und Liebe Gottes berühren zu lassen. In dem Maße, wie dies geschieht, stellt sich dann auch die Frage: "SEIN Leben wählen - SEINER Liebe trauen?!"

Die Gestaltung des vierten Treffens und die Texte der vierten Kurswoche laden deshalb zur "Umkehr" ein und wollen diese als Antwort des Vertrauens auf Gottes Zuwendung und Liebe deutlich werden lassen.

In den beiden nächsten Einheiten werden zwei "Tabu"-Themen angesprochen, die einerseits dem Vertrauen auf Gott im Weg stehen, andererseits dieses fördern und konkret werden lassen können:

Die fünfte Kurswoche ("Der Liebe trauen - Gott heilt die Wunden der Vergangenheit") lädt ein, sich auch mit den eigenen Leiderfahrungen der Gegenwart Gottes und Seiner Liebe und Fürsorge anzuvertrauen.

In der sechsten Einheit wird die Erfahrung von Schuld und Sünde thematisiert: Mit dem Zuspruch "Neues Leben - durch Vergebung!" wird ermutigt, die eigene Haltung Gott, dem Mitmenschen und dem (eigenen) Leben gegenüber in den Blick zu nehmen und sich der erbarmenden und verzeihenden Liebe Gottes zu öffnen. Dabei wird auch das Bußsakrament als intensivste Form der Begegnung mit dem Vergebungsangebot Gottes behutsam und einladend nahe gebracht.

Die siebte Einheit: "Beten: mit Gott in Beziehung bleiben - mit Gott Gemeinschaft suchen" will dann einen persönlicheren Zugang zum Gebet vermitteln: Beten als Pflege lebendiger Verbundenheit mit Gott.

In der letzten Einheit werden die Teilnehmer eingeladen, sich auch im Alltag zunehmend auf Jesus Christus einzulassen. "Damit das Feuer weiter brennt ... - den begonnenen Weg im Alltag fortsetzen", lautet der Titel der letzten Woche und ist auch Ziel des gesamten Kurses. Mehr und mehr offen für den Wunsch und die Absicht Gottes, bei und in uns Menschen "Wohnung zu nehmen", gilt es, alle Lebensbereiche und -fragen zunehmend aus einer lebendigen Verbundenheit mit Ihm heraus zu betrachten und zu gestalten. Damit verbunden ist auch die Frage nach der Weiterführung des begonnenen Weges und einer Weggefährtenschaft mit Gleichgesinnten, zu der eingeladen wird.

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  • Zum rechten Verständnis des Kurses kann die Unterscheidung zwischen "wissensvermittelnden" und "existenzbezogenen" Glaubenskursen sehr hilfreich sein.

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