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Persönliches Zeugnis

Gedanken und Hinweise zum Verfassen eines Glaubenszeugnisses

Möglicherweise sind Sie als Besucher unserer Homepage hier zum ersten Male mit dieser Form eines „Glaubenszeugnisses" in Berührung gekommen.
Öffentlich ein Glaubenszeugnis zu geben bzw. ein solches zu lesen oder zu hören ist eher ungewöhnlich, ist keinesfalls selbstverständlich. Doch haben wir im Rahmen von „Wege erwachsenen Glaubens" gute Erfahrungen damit gemacht, dass Menschen bereit sind, zu berichten, wie sie „Spuren Gottes" in ihrem Leben entdeckten und wie die Erfahrung, dass Gott ihnen im Leben tatsächlich nahe ist und zur Seite steht, ihren Alltag verändert hat bzw. verändert.
So hat das persönliche Glaubenszeugnis auch Eingang in unseren Glaubenskurs „Das Feuer neu entfachen" gefunden, und im „Werkbuch zum Kurs" finden sich Hinweise zum Sinn und zur Gestaltung eines solchen Zeugnisses.
Die nachfolgenden Überlegungen möchten einerseits verdeutlichen, wie wir ein solches Glaubenszeugnis verstehen, und darüber hinaus Anregungen geben für das Verfassen eines schriftlichen Glaubenszeugnisses (beispielsweise für diese Homepage) wie auch für ein persönliches Zeugnis, das beispielsweise im Rahmen eines Glaubenskurses vorgetragen wird.

Wir Menschen leben mit und aus unseren Erfahrungen - aus den eigenen Erfahrungen und ebenso aus solchen, von denen uns Mitmenschen erzählt und die uns besonders angesprochen, beeindruckt oder sogar geprägt haben.
Ein Glaubenszeugnis ist ein solcher Erfahrungsbericht, in dem ein Mensch von persönlichen Glaubenserfahrungen erzählt und dabei berichtet, welche Bedeutung der christliche Glaube in seinem Leben und für seinen Alltag hat.
In einem persönlichen Glaubenszeugnis geht es daher nicht um Vermittlung von Glaubenswahrheiten oder von theologischem Lehrstoff, vielmehr soll deutlich werden, dass es sich bei dem Vorgetragenen um persönliche Erfahrungen handelt, die - wenn sie als „Spuren Gottes im eigenen Leben" erkannt und angenommen werden - Auswirkungen auf das konkrete Leben haben.
Zur Vorbereitung und als Vorüberlegungen zu einem Zeugnis können daher Fragen wie: „Was habe ich (nicht nur erkannt, sondern) erfahren? - Welche Früchte hatte dies? - Was hat sich in mir und in meinem Leben verändert?" eine Hilfe sein.
Ein Zeugnis sollte kurz sein und in wenigen, aber persönlichen Worten das Entscheidende zur Sprache bringen, nämlich die jetzt wichtige Erfahrung, die besondere persönliche Entwicklung, das Überwinden von Schwierigkeiten bzw. das Verharren darin etc. Ein solches Zeugnis berichtet von ganz konkreten Lebenserfahrungen („Wirken Gottes in meinem Alltag") - Verallgemeinerungen sind hier fehl am Platze.
Beim Verfassen bzw. Vortragen eines Glaubenszeugnisses ist Behutsamkeit angezeigt, damit die Leser bzw. Zuhörer sich nicht überrollt und/oder vereinnahmt fühlen. Jemand, der besonders beglückende Erfahrungen gemacht hat, ist möglicherweise geneigt, diese in besonders begeisterten Worten mitzuteilen. Eine solche Art der Darstellung könnte allerdings auf den Leser oder Zuhörer einen unwirklichen und übertriebenen Eindruck machen. Daher empfiehlt es sich, ein zu starkes Begeistert-Sein bzw. eine sehr emotional gefärbte Darstellung zu vermeiden.
Ein Glaubenszeugnis spricht vom konkreten Alltag, und zu diesem gehören auch die Schattenseiten des Lebens. Neben positiven Erfahrungen sollten daher auch innere bzw. äußere Schwierigkeiten, Hemmnisse oder Ängste angesprochen werden.
Glaubenszeugnisse berichten von besonderen Lebens- und Glaubenserfahrungen bzw. von Entwicklungsschritten auf dem Glaubensweg und möchte Lesern bzw. Zuhörern an dieser Erfahrung Anteil geben. Damit dies gelingt, ist eine authentische, ehrliche Darstellung in einfacher Sprache hilfreich.


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