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Glaubenszeugnisse und Erfahrungen


Ich bin nicht allein ...

Durch verschiedene überraschende Erlebnisse auf einer Urlaubsreise vor einigen Jahren stellte sich mir plötzlich die Frage nach meinem Glauben ganz neu. Mir drängten sich Fragen auf, etwa danach, was das Leben ausmacht - wer dieser Gott war, den ich da entdeckt hatte?

Ich habe dann versucht mit Freunden über meine Neuentdeckung „Gott und Glaube“ zu reden, über Dinge, die mir jetzt wichtig waren. Größtenteils war ich dabei bestenfalls auf Unverständnis gestoßen. Ich fühlte mich ziemlich allein und kam mir vor wie eine Exotin.

In dieser Zeit wurde ich durch eine Informationsveranstaltung in der Gemeinde auf die Glaubenskurse aufmerksam und dachte, das könnte was für mich sein. Ich war dann zunächst etwas enttäuscht als ich hörte, dass der nächste Kurs hier in Vallendar an einem Tag stattfinden sollte, an dem ich verhindert war. Aber –so wurde mir auf Nachfrage gesagt - es gab auch die Möglichkeit eines 4tägigen Kompaktkurses. Dazu habe ich mich dann nach kurzem Nachdenken angemeldet.

Am ersten Abend saß ich da und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Wir hatten einen Ablaufplan bekommen – aber der war eher geheimnisvoll. Da war von Morgenlob, von der 1., 2., 3.... Einheit usw. die Rede. Nun - eigentlich wollte ich ja möglichst genau wissen, was da auf mich zukommen würde – aber das stand da nicht. Ich habe mich einfach darauf einlassen müssen – was schon etwas meinem Naturell widerspricht – aber: Ich habe es nicht bereut.

Ich war an diesem ersten Abend sowieso bereits angenehm überrascht – überrascht, dass ich da nicht allein saß, sondern dass da noch eine ganze Reihe mehr Leute gekommen waren. Nach meinen Erfahrungen der Monate vorher hatte ich damit eigentlich nicht gerechnet.

Und dieses „ich bin nicht allein“ war für mich in doppelter Weise eine ganz zentrale Erkenntnis nicht nur des ersten Abends, sondern des Kurses insgesamt. Ich war mit Menschen zusammen, die mit mir in ähnlicher Weise auf dem Weg waren Gott im eigenen Leben zu entdecken, mit IHM im Beziehung zu treten.

Seit diesem ersten Kurs ist mir immer mehr bewusst geworden: Ich bin nicht allein, da ist EINER, der immer bei mir ist, nicht weil ich irgendetwas geleistet habe, sondern schlicht und ergreifend, weil ich es bin. Da ist EINER, der mich besser kennt, als ich mich selbst je kennen werde - und mich deshalb und trotzdem liebt und bei mir ist.

Das ist jetzt schon mehrere Jahre her und ich gebe zu, dass es im Alltag nicht immer leicht ist und ich mir diese Zusage Gottes, „Ich bin bei Dir“ auch immer wieder neu bewusst machen muss. Aber diese Zusage ist für mich auch inzwischen immer mehr zu einer tiefen Erfahrung geworden, ohne die ich meine Erfahrungen hier auch nicht schreiben könnte. Die Sehnsucht nach Gott - nach gelebter Beziehung zu Ihm - ist in mir weiter gewachsen – und ich freue mich, immer wieder Menschen zu begegnen, die auch die Sehnsucht haben, Gott wieder oder auch ganz neu kennenzulernen.

Andrea Windirsch, Vallendar

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