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Symposion 06

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Bericht vom Symposion

In ihrem Schreiben „Katechese in veränderter Zeit“ (2004) haben die deutschen Bischöfe ein besonderes Augenmerk auf die Erwachsenen gerichtet. Diese Akzentverschiebung ermutigte Prof. P. Dr. Hubert Lenz SAC (Vallendar) und Pfarrer Klemens Armbruster (Erzb. Seelsorgeamt Freiburg), zu einem Symposion einzuladen, das sich ausdrücklich mit Fragen der Erwachsenenkatechese beschäftigt. Gefördert vom Bonifatiuswerk fand es vom 20.-22. Febr. in Vallendar statt. Die über 200 Teilnehmer waren nicht nur aus den deutschen Diözesen, sondern auch aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich und der Schweiz an der Phil.-Theol. Hochschule der Pallottiner zusammengekommen.

Das große Interesse macht deutlich, dass mit dem Thema in der Tat eine aktuelle Fragestellung getroffen wurde. War es bisher in der Kirche üblich, den Nachwuchs über die Kinder- und Jugendarbeit zu gewinnen, so wurde in den letzten Jahren immer deutlicher, dass eine gute Kinder- und Jugendarbeit eine lebendige Erwachsenengemeinde als Vorbild braucht. Mehr noch: Frau Prof. Maria Widl (Erfurt), zeigte in ihrem Referat auf, dass Erwachsene für ihr religiöses Leben erwachsenen-gemäße Angebote suchen. Es reicht nicht mehr aus, wenn Erwachsene als Kinder und Jugendliche in der Kirche aktiv waren. Erwachsene brauchen eigene ihnen entsprechende spirituelle Angebote. Damit war man mitten in der Fragestellung heutiger Gemeindearbeit: Welche Wege kann man anbieten, damit Erwachsene eine neue Freude am Glauben entdecken?

Verschiedene Praktiker berichteten von ihren ermutigenden Erfahrungen. Gelungene Glaubensprojekte, die sich an die Zielgruppe der Erwachsenen richten, wurden vorgestellt. Zu Wort kam auch der Pastor einer freikirchlichen Gemeinde. Im Unterschied zu den klassischen Kirchengemeinden gewinnen Freikirchen ihren Nachwuchs primär nicht aus der Kinder und Jugendarbeit, sondern vor allem aus der Gruppe der Erwachsenen. Die Veranstalter wollten mit diesen Erfahrungsberichten Mut machen, dass auch katholische Gemeinden durch die Förderung von „Wegen erwachsenen Glaubens“ (WeG) zu neuem Wachstum kommen können.

Die Mitwirkung von zwei Bischöfen, Bischof Dr. Reinhard Marx aus Trier und Weihbischof Dr. Josef Voss aus Münster, unterstrich die Bedeutung der Entwicklung von Glaubenswegen für Erwachsene. Der Trierer Bischof stellte sich dabei in einem Podiumsgespräch den Fragen von Bruno Sonnen (Chefredakteur der Trierer Kirchenzeitung) und Gudrun Schäfer (Projektstelle Wege erwachsenen Glaubens, Vallendar). Bezugnehmend auf das Thema des Gesprächs („Kirche im Umbruch – Ergreifen wir die Gunst der Stunde?“) sagte Bischof Marx: „Wir sind in einer Situation in der das mit der Gunst nicht ganz einfach ist. Wir dürfen uns nicht eine Kirche zurecht träumen.“ Für Marx steht die Kirche vor einem radikalen Wandel, der mit den alten Konzepten nicht mehr zu bewältigen ist: „Wir stehen vor einer neuen Epoche, die unvergleichlich ist in der Kirchengeschichte unseres Landes. In der neuen Epoche werden wir zwar weniger werden, aber nicht weniger Bedeutung haben, wenn wir erwachsen werden im Glauben.“ Er forderte auf, nicht den alten Strukturen nachzutrauern, sondern angemessen auf die neue Situation zu reagieren.

Beim Symposion wurden zwei Modelle, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten vielfach bewährt haben, näher in den Blick genommen. Insbesondere die Konzeption der sogenannten „Glaubenskurse“, die Erwachsenen grundlegende christliche Glaubenserfahrungen ermöglichen wollen, wurde theologisch näher bedacht und reflektiert. Zentrales Anliegen dieser Kurse ist es, Erwachsenen zu helfen, mit Gott in Berührung zu kommen. Und wenn Erwachsenen neue Glaubenserfahrungen gemacht haben, suchen sie für ihren weiteren Weg Hilfen. Dabei bieten besonders die in vielen Bistümern angebotenen „Exerzitien im Alltag“ wertvolle Unterstützung.

Natürlich wurde auch der Frage nachgegangen, welche Konsequenzen sich aus einer veränderten Bedeutung der Erwachsenenkatechese ergeben. In 14 Arbeitsgruppen wurden dabei verschiedene Fragen besprochen und allen Teilnehmern zur Stellungnahme vorgelegt. – Die höchste Zustimmung erhielten dabei die Thesen:

Veranstalter und Teilnehmer waren über den Verlauf des Symposions wie für deren finanzielle Förderung vor allem seitens des Bonifatiuswerkes sehr erfreut. Das lebhafte Interesse und die verschiedensten Erfahrungen vermittelten Hoffnung für den Weg der Kirche, machten Mut, Erwachsene neu in den Blick zu nehmen und bestärkten in der Absicht, dem Symposion weitere Veranstaltungen dieser Art folgen zu lassen.

Klemens Armbruster / Hubert Lenz

>> Die Vorträge und Beiträge auf dem Symposion


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